Entspannungsmethoden

Bei den unterschiedlichen Meditationstechniken steht das Bestreben zu einem entspannten Wohlbefinden im Vordergrund.
Meditationstechniken werden als Hilfsmittel verstanden, einen vom Alltagsbewußtsein unterschiedenen Bewusstseinszustand zu üben, in dem das gegenwärtige Erleben im Vordergrund steht, frei von gewohnten Gedanken, vor allem von Bewertungen und von der subjektiven Bedeutung der Vergangenheit(Erinnerungen) und der Zukunft(Pläne, Ängste usw.( Viele Meditationstechniken sollen helfen, einen Bewußtseinszustand zu erreichen, in dem äußerst klares hellwaches Gewahrsein und tiefste Entspannung gleichzeitig möglich sind.
Schwerpunkt bei meiner Arbeit ist, dass die Themen Mentales Training, Entspannung, Körper- und Energiearbeit mit allen Sinnen erspürt und erfahren werden können.
Dabei werden auch aktive und passive Entspannungsmethoden je nach Ausgangslage angeboten.
Aktive Entspannungstechnik
Bei der aktiven Entspannungstechnik wird der Körper aktiv miteingesetzt in Form von Bewegung und Tanz.
Passive Entspannungstechniken
Bei passiven Entspannungstechniken handelt es sich um Techniken, die in der Ruhe(im Sitzen oder Liegen) in Form von Phantasiereisen, Meditationen etc geschehen.
Die körperliche und seelische Entspannung, welche durch Entspannungstechniken hervorgerufen werden, führen zu einer tiefgreifenden Regeneration des ganzen Körper-Geist-Systems.
Sie regt die Selbstheiligungskräfte der Menschen an.
Desweiteren stärkt sie das Immunsystem, und kann so zu einer ganzen Reihe positiver Veränderungen im allgemeinen Befinden führen.
Die Funktionen von Entspannung sind somit sehr vielfältig und vielseitig.  Sie führen dazu, dass Stresshormone (oder Kampfhormone) durch die EN-Hormone (Freude oder Glückshormone) „aufgefressen“ werden.
So ist der Körper imstande, durch Entspannungsmethoden sich zu entstressen und eine positive Grundeinstellung zum Leben wird herbeigeführt. Diese positive Grundeinstellung wirkt sich auf alle Ebenen des Seins aus – auf den Körper, auf die Seele und auf das allgemeine Wohlbefinden.
Bei der Arbeit in der Entspannung wird auch mit den Gehirnwellen gearbeitet. Alpha-Wellen (8 bis 12 Hertz) tauchen in relaxten Zuständen auf, bei geschlossenen Augen.
Es kennzeichnet das Stadium zwischen Schlaf- und Wachzustand. Ist der Körper durch verschiedene Entspannungstechniken in den Zustand gekommen, in dem die Alpha-Wellen im Gehirn überwiegen, so tritt eine wohlige Entspannung, ruhiges, fließendes Denken, eine zuversichtliche Grundstimmung, sowie ein Gefühl der Integration von Körper und Geist ein.
Dieser Zustand verhilft zu einer Entstressung des Körpers und der Seele, und neue positive Energien werden freigesetzt. Der Mensch wird wieder befähigt, seinem Alltag gelassener, ruhiger, klarer und energievoller entgegenzutreten.
Autogenes Training
Das autogene Training ist ein auf Autosuggestion basierendes Entspannungsverfahren. Es wurde vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz aus der Hypnose entwickelt.
Autogenes Training bedeutet ein Training für von innen heraus erzeugte Entspannung. Ziel bei dieser Entspannungsmethode ist die Entspannung von innen heraus; d.h. ohne äusseres Zutun und ohne äussere Unterstützung.
Die Grundstufe beim Autogenen Training wendet sich an das vegetative Nervensystem.
Die Grundstufe besteht aus  sechs Übungen:
 1. Erleben der Schwere
2. Erleben der Wärme
3. Herzregulierung
4. Atmungsregulierung
5. Bauchwärme
6. Stirnkühlung
Jede dieser Übungen basiert auf der Suggestion eines ruhigen Körperzustandes. Die Wirksamkeit dieser Technik beruht auf der Annahme, dass der ruhige Körperzustand die Beruhigung des psychischen Zustands hervorrufen kann.
Diese Suggestionen erfolgen in einfachen, kurzen Sätzen. Die einzelnen Übungen dauern zwischen 3 und 15 Minuten. Sie werden zunächst durch einen Trainer eingeleitet.
Ziel ist die Verinnerlichung der Übungen und somit letztendlich die Herbeiführung der Entspannung ohne Hilfspersonal oder technisches Hilfsmittel.
Bei der Mittelstufe des autogenen Trainings wird die formelhafte Vorsatzbildung eingesetzt, um eine Verbesserung des Verhaltens (oder eine Vermeidung schlechten Verhaltens) herbeizuführen.
Zum Beispiel:
In einer Trainingseinheit wird eine Rede vor Publikum geübt.
Der Satz: „Ich bleibe ruhig und gelassen, “ wird geübt. Diese Vorsätze werden stets positiv formuliert. Innerhalb der Oberstufe des autogenen Trainings werden durch ihre Methoden die unbewußten Bereiche des Trainierenden erschlossen.

Die Atemtechnik ist auch eine Form der Entspannungstechnik. Auch die Atemtechnik bietet eine hervorragende Möglichkeit, im Alltag zu mehr Ruhe und Entspannung zu finden.

Die Atmung ist ein natürlicher und unwillkürlicher Vorgang, der von unserem vegetativen Nervensystem koordiniert wird.
Über die Muskelspannung haben wir die Möglichkeit, die eigene Atmung zu beeinflussen. Atemtechniken können sein:
– Zählen der Atemzüge
– Langes Ausatmen
– Anspannen
  und wieder
– Entspannen
etc.
Alle diese Entspannungstechniken zeigen auf, dass Entspannung sehr wichtig ist, gerade in einer hektischen, reizüberfluteten und stressigen Zeit.
Erholung ist ein wichtiger Gegenspieler zur Belastung. Erholung bedeutet, unsere Batterien wieder aufzuladen. Findet dies nicht statt, kommt es zur Erschöpfung, zu psychischen, später zu organischen Schäden, unbewältigter Stress, Druck und Belastung sind die Ursachen vieler psychosomatischer Erkrankungen und seelischer Probleme.
Durch Entspannung können Stresshormone wirksam abgebaut werden, das Schlaf- und Erholungsverhalten des Menschen wird wieder positiv beeiflusst. Der Mensch ist wieder uneingeschränkt handlungsfähig, und kann die Situationen des Alltags besser für sich verwerten und gelassener verarbeiten.
Deshalb ist Entspannung für uns alle sehr wichtig und lebensnotwendig.

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